Verfasst von: guckmalwerdabloggt | 2. August 2009

„Bibliothekare mit Duschhaube“ oder Das Leben kann schon seltsam sein…

Sonntagabend, kurz vor Halbelf und ich suche nach Bibliothekaren mit Duschhauben bei Flickr – und werde sogar fündig (scheint ein ziemlicher Partyspass zu sein?!?). Hier mal ein paar Beispiele:

Und weil’s so schön war, gleich noch ein paar extravagante Bücherwagen:

Verfasst von: guckmalwerdabloggt | 16. Juli 2009

Hinter den Wortbergen…

Es gab eine Zeit, da hatte ich beruflich mit der Erstellung und Pflege von Webseiten zu tun. Damals lernte ich sie lieben: Blindtexte!

Ob „Lorem ipsum“ oder „Liebeslettern“, ob „Typo-Intermezzo“ oder „Blind von Geburt an“ – stets waren sie die Rettung, wenn man dem Kunden einen Seitenentwurf präsentieren wollte, der ohne Inhalt doch gar so trist und nackt ausgesehen hätte. Was lag da näher als sich der kreativen Ergüsse talentierter Blindtexter zu bedienen?

Zum Beispiel wäre da der Text „für die Setzerei Appel“ – kleinlaut und sich entschuldigend kommt er daher:

„Zu meiner Entschuldigung kann ich nur sagen: Ich habe diesen Text nur als Blindtext für die Setzerei Appel in Hamburg geschrieben. Wenn ich gewusst hätte, dass Sie diese Zeilen lesen (man stelle sich das mal vor: Sie persönlich lesen das hier!), dann hätte ich mir natürlich mehr Mühe gegeben…“

Ganz lasziv dagegen werden die „Gummibärchen“ behandelt:

„Gummibärchen sind auf eine aufreizende Art weich. Und da sie weich sind, kann man sie auch ziehen. Ich mache das sehr gerne. Ich sitze im dunklen Kino und ziehe meine Gummibärchen in die Länge, ganz ganz langsam. Man will sie nicht kaputtmachen, und dann siegt doch die Neugier, wieviel Zug so ein Bärchen aushält. (Vorstellbar sind u.a. Gummibärchen-Expander für Kinder und Genesende). Forscherdrang und gleichzeitig das Böse im Menschen erreichen den Climax, wenn sich die Mitte des gezerrten Bärchens von Millionen Mikrorissen weiß färbt…“

Mein absoluter Liebling sind und bleiben jedoch die „Wortberge“, die sich wie ein  Märchen lesen und einen förmlich zum Träumen einladen:

„Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen…“

Und wär hätte es gedacht: Blindtexte taugen durchaus auch dafür, einen Blog-Eintrag mit Leben und Inhalt zu füllen, wenn man der Welt sonst gerade nichts mitzuteilen hat.

Wer beim Lesen dieses Threads neugierig auf Blindtext geworden ist und mehr davon will, der möge sich hier bedienen: http://www.newmediadesigner.de/

Und weil die Lektion 2 es so will, hier nun der Link dorthin:
bibliothek2009 – Lektion 2

So, zum Abschied noch ein kleines Zitat aus dem „Blindtext-Fall“:

„Wofür steht eigentlich AD? Ist es nicht die MTV-Schreibweise für das schwäbische Tschüs? Die Geschichte des Blindtextes und seiner Texter ist so alt wie die Menschheit, und noch nie konnte sie ganz erzählt werden. Denn irgendwann kommt immer der AD.“

Verfasst von: guckmalwerdabloggt | 6. Juli 2009

Ta-daaaaa!

Hach, mein erster eigener Blog – wie aufregend! 😉

Kategorien